// Sarah Rondot

Warum digitale Erziehung zum Eltern-Sein gehört und wie sie gelingen kann

Es gibt sie, die Eltern, die ihren Kindern die Nutzung von digitalen Geräten komplett verwehren und es gibt die anderen, die unbeschränkten Zugang erlauben. Der richtige Weg liegt in der Mitte. Dass digitale Erziehung mittlerweile zum Eltern-Sein dazu gehört, steht außer Frage. Denn im Netz gibt es, genau wie im echten Leben, einige Gefahren. Von Cyber-Mobbing und Hate Speech bis zu Grooming, das heißt die Annährung von Erwachenden an Minderjährige im Netz. Außerdem kann es fragwürdige Kontakte geben, die Sucht nach Computerspielen sowie Beeinträchtigungen der Psyche. Trotzdem wollen die meisten Eltern ihren Kindern den Zugriff auf die Möglichkeiten, die digitale Medien bieten, nicht verwehren. Ein richtiger Umgang kann nur gelingen, wenn die Eltern ihr eigenes digitales Verhalten hinterfragen. Außerdem sollten sie sich mit Medienkompetenz auseinandersetzen, bevor sie sich mit den Kindern besprechen. Ein Blick in die Onlinestudie von ARD und ZDF 2020, die die Mediennutzung von Jugendlichen analysiert, kann helfen, zu verstehen, welche Medien im Leben der Jugendlichen eine Rolle spielen. Eltern können mit Kindern über ihre eigenen Sorgen bezüglich der digitalen Welt sprechen. Feste Regeln helfen, um wiederholte Diskussionen zu vermeiden und klare Grenzen zu setzen. Die digitale Erziehung sollte ein gemeinsames Projekt von Eltern und Kindern sein, da die Jugendlichen oft selbst schon viel über digitale Medien wissen.

Tipps und Tricks zur Medienkompetenz kennen Paula & Max! Schauen Sie gerne mal in die Minibücher.

 // Sarah Rondot