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BPtK fordert Hilfsangebote bei Cybermobbing und sexueller Belästigung im Internet weiterzuentwickeln

Kinder und Jugendliche sollen nach den Plänen der Bundesregierung besser vor Cybermobbing, sexueller Belästigung, exzessiver Internetnutzung oder Kostenfallen im Internet geschützt werden. Dazu sollen für Eltern, Fachkräfte und Jugendliche einheitliche Alterskennzeichen und -grenzen für Off- und Online-Angebote eingeführt werden. Schutzregelungen sollen auch gegenüber ausländischen Anbieter*innen durchsetzbar sein. Mit dem Entwurf des „Zweiten Gesetzes zur Änderung des Jugendschutzgesetzes“, zu dem kürzlich eine öffentliche Anhörung stattfand, sollen Internetanbieter verpflichtet werden, Melde- und Beschwerdesysteme einzurichten und Voreinstellungen zu ermöglichen, mit denen Risiken für Kinder und Jugendliche begrenzt werden können. Außerdem sollen sie auf unabhängige Rat- und Hilfsangebote verweisen.

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) begrüßt die neuen Regelungen des Gesetzentwurfs. „Zentrale Aufgabe der künftigen ‚Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz‘ muss es sein, unabhängige Rat- und Hilfsangebote für Kinder, Eltern und Fachkräfte kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu fördern“, erklärte BPtK-Präsident Dr. Dietrich Munz. „Ziel sollte es sein, die Prävention zu stärken, neue Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und passgenaue Unterstützungsangebote zu entwickeln.“

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